Andalusien

WikipediaAndalusien ist die südlichste der 17 autonomen Gemeinschaften Spaniens, wenn man von den kanarischen Inseln absieht.

Größte Stadt ist die Hauptstadt WikipediaSevilla (Google-Maps) mit 700.000 Einwohner, zweitgrößte Stadt ist Málaga (Google-Maps) mit 560.000 Einwohnern.

WikipediaGranada (Google-Maps) hat 240.000 Einwohner und ist berühmt durch seine Stadtburg WikipediaAlhambra, die mehrere Paläste umfasst.

WikipediaGibraltar (Google-Maps) wird von Andalusien umfasst, gehört aber zu Großbritannien. Hier werden Europa und Afrika nur durch die 14 km enge WikipediaStraße von Gibraltar getrennt.

Andalusien hat mit knapp über 8 Millionen Einwohnern etwa so viele Einwohner wie Niedersachsen, ist mit einer Fläche von 87.000 km² aber deutlich größer als Niedersachsen mit 47.000 km².


Andalusien
© Katrin Grimme

Andalusien ist in acht Provinzen unterteilt.

Die Provinz Málaga ist nach Fäche die kleinste Provinz, nach Einwohnerzahl aber die zweitgrößte.

Die Provinz Cádiz liegt westlich von Málaga. Sie ist die südlichste Provinz des spanischen Festlandes und die südlichste Spitze des europäischen Festlands. Die 260 km Küste liegen zum Teil am Atlantik, zum Teil am Mittelmeer.

Die Provinz Sevilla grenzt nordwestlich an die Provinz Málaga. Sie ist nach Fläche und Einwohnerzahl die größte Provinz. Die Provinz Huelva, die westlich der Provinz Sevilla liegt, teilt sich mit ihr den Nationalpark Coto de Doñana, eines der größten Naturreservate Europas.

Nördlich der Provinz Málaga liegt Córdoba.

Nordöstlich liegt die Provinz Jaen, aber sie hat keine gemeinsame Grenze mit Málaga. Sie besitzt vier Naturparks und ist weltgrößter Produzent von Olivenöl.

Östlich von Málaga liegt Granada. Hier und in der östlich angrenzenden Provinz Almería liegt der Nationalpark Sierra Nevada.